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Was ist die Landarztquote?

Mit der Landarztquote kannst du dir deinen Traum vom Medizinstudium erfüllen und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Sicherstellung der hausärztlichen Versorgung in Baden-Württemberg leisten. Pro Jahr werden 75 Studienplätze nach schulnotenunabhängigen Kriterien vergeben. Die fachspezifische Eignung und die Kompetenz im Umgang mit Menschen sind für den Erhalt eines Studienplatzes ausschlaggebend.

Aktuelles

16. Februar 2024

Komm und triff uns in Stuttgart!

Bist du bereit für eine inspirierende Entdeckungsreise? Am Samstag, 9. März 2024, sind wir in Stuttgart auf der Stuzubi und freuen uns darauf, dich kennenzulernen!

Unser Team der Landarztquote ist vor Ort, um deine Fragen zu beantworten und dir spannende Einblicke in unser Programm zu geben. Verpasse nicht die Chance, alles über eine Karriere im ländlichen Gesundheitswesen zu erfahren. Wir freuen uns auf dich!

https://stuzubi.de/messen/stuttgart/

26. Januar 2024

Startschuss für den neuen Durchgang der Landarztquote Baden-Württemberg!

Am 1. März 2024 beginnt der neue Bewerbungszeitraum für die Landarztquote. Nutze deine Chance und bewirb dich bis zum 31. März 2024 direkt hier auf dieser Seite.

Vergiss nicht, deine Bewerbung mit korrekt beglaubigten Kopien deiner Hochschulzugangsberechtigung und deines Personalausweises oder Reisepasses zu vervollständigen.

Fünf gute Gründe Landärztin oder Landarzt in Baden-Württemberg zu werden

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Grußwort von Manne Lucha

Minister für Soziales, Gesundheit und Integration

Wie läuft die Bewerbung ab?

Bewerbungen sind immer vom 1. bis zum 31. März für das Wintersemester möglich. Die Bewerbung umfasst zwei Stufen:

Auf der 1. Stufe werden anhand folgender Kriterien bis zu 100 Punkte vergeben:

  • Ergebnis des TMS-Tests

  • abgeschlossene Berufsausbildung in einem relevanten Gesundheitsberuf gemäß Nr. 1 der Anlage zur Landarztgesetz-Durchführungsverordnung – LArztG-DVO

  • Art und Dauer einer Berufstätigkeit in einem relevanten Gesundheitsberuf gemäß Nr. 1 der Anlage zur LArztG-DVO

  • mind. zwölfmonatiger Freiwilligendienst mit Patientenkontakt gemäß Nr. 2 der Anlage zur LArztG-DVO

  • mind. zweijährige ehrenamtliche Tätigkeit mit Patientenkontakt gemäß Nr. 3 der Anlage zur LArztG-DVO

Anhand der Punktzahlen wird dann die Rangliste für die 1. Stufe erstellt. Die besten 150 Bewerberinnen und Bewerber kommen in die 2. Runde.

Nachdem die Bewerbung bei uns eingegangen ist, erhältst du innerhalb von drei Tagen per E-Mail eine Eingangsbestätigung.


Bitte beachte Folgendes:
  • Alle Unterlagen und Nachweise müssen in einer einzigen PDF-Datei zusammengefasst und hochgeladen werden.
  • Bitte achte auf die Vollständigkeit deiner Unterlagen. Fehlende Unterlagen werden nicht nachgefordert und nach Ende des Bewerbungszeitraums eingehende Unterlagen werden nicht berücksichtigt.

Lies deshalb die Checkliste zur Bewerbung und die in den FAQ zusammengestellten Informationen sorgfältig durch.

Beachte unbedingt auch die Hinweise direkt unterhalb:

„Dokumente richtig hochladen“
Bitte beachte folgende Hinweise zum richtigen Upload deiner Bewerbung:

Schritt 1: Originaldokumente kopieren und beglaubigen lassen
  • Sowohl von der Hochschulzugangsberechtigung als auch vom Personalausweis/Reisepass muss eine beglaubigte Kopie angefertigt, eingescannt und der PDF-Datei hinzugefügt werden, nicht das Originaldokument, keine selbst angefertigte Kopie! (Bspw. Rathäuser, Bürgerbüros und Notare sind befugt, Originaldokumente zu kopieren und zu beglaubigen; ACHTUNG: Allein der Stempel der Schule reicht nicht aus.)

  • Beachte auch die weiter unten folgende Grafik dazu.


Was ist eine amtlich beglaubigte Kopie? 

Mit der amtlichen Beglaubigung bestätigt die Behörde, dass die Kopie mit dem Original übereinstimmt. Eine beglaubigte Kopie muss deshalb folgende Merkmale enthalten: (1.) den Abdruck des Dienstsiegels, (2.) einen Beglaubigungsvermerk (z.B. „Die Kopie und das vorgelegte Original stimmen überein.“) und (3.) die Unterschrift des Beglaubigenden im Original.

Hier sind zwei Beispiele für korrekte Beglaubigungsvermerke:


Schritt 2: Beglaubigte Kopien einscannen und zusammen in einer PDF hochladen
  • Unterlagen, die nicht im PDF-Format sind, werden nicht berücksichtigt.

  • Du kannst nur eine PDF-Datei hochladen. Bitte führe deshalb alle deine Nachweise in eine einzige PDF-Datei zusammen.

  • Weitere Informationen zum Bewerbungsverfahren findest du unter Checkliste Bewerbung und in den FAQ. Lese dir diese bitte sorgfältig durch.

Die 150 besten Bewerberinnen und Bewerber erreichen die 2. Stufe. Das heißt, man erhält Mitte/Ende April per E-Mail die Einladung zu einem Auswahlgespräch. Prüfe deshalb bitte regelmäßig dein E-Mail-Postfach – auch den Spam-Ordner, damit du die Einladung nicht übersiehst. Aufgrund von Absagen werden im Einzelfall noch nachrückende Bewerber:innen eingeladen.

Das Auswahlgespräch führt jede Bewerberin bzw. jeder Bewerber alleine mit einer dreiköpfigen Auswahlkommission. Es dauert jeweils bis zu 45 Minuten und findet online statt.

Für das Auswahlgespräch können bis zu 100 Punkte vergeben werden. Nach Abschluss der Auswahlgespräche wird eine Rangliste erstellt. Dabei werden die Punkte aus der 1. und der 2. Stufe addiert. Anschließend erhalten die besten Bewerberinnen und Bewerber einen der 75 Studienplätze und beginnen im Oktober an einer der baden-württembergischen Universitäten (Freiburg, Heidelberg, Mannheim, Tübingen oder Ulm) ihr Medizin-Studium.


Hinweis:

Wenn Du einen der begehrten Medizinstudienplätze erhalten hast, musst du dich rechtzeitig bei deiner Universität immatrikulieren. Die Einschreibefrist ist im Zulassungsbescheid der Stiftung für Hochschulzulassung genannt.

Weitere Informationen zum Auswahlverfahren findest du in den FAQ.

Wo arbeite ich später vielleicht einmal?

Nach dem erfolgreichen Abschluss deines Medizinstudiums und der fachärztlichen Weiterbildung arbeitest du für zehn Jahre in einem baden-württembergischen Bedarfsgebiet in der hausärztlichen Versorgung. Bedarfsgebiete sind Regionen, in denen ein besonderer öffentlicher Bedarf an hausärztlicher Versorgung festgestellt wurde, weil dort eine hausärztliche Unterversorgung einzutreten droht oder bereits besteht. Diese Regionen liegen – Stand heute – vor allem im ländlichen Raum. Im Rahmen des Landarztgesetzes, auf dem die Landarztquote beruht, werden diese Gebiete als Bedarfsgebiete bezeichnet. 

Im Lauf der Zeit können weitere Bedarfsgebiete hinzukommen oder auch wieder welche wegfallen. Wo du später einmal als Hausärztin oder Hausarzt arbeiten wirst, hängt also davon ab, welche Bedarfsgebiete zum Zeitpunkt der Zuteilung, also nach Abschluss deiner Facharztausbildung, vorhanden sind. Die Zuteilung zu einem Bedarfsgebiet erfolgt durch die zuständige Stelle und wird gemeinsam mit dir besprochen. Soweit möglich werden deine Ortswünsche und deine persönlichen Lebensverhältnisse berücksichtigt – maßgeblich sind jedoch die jeweils zur Verfügung stehenden freien Hausarztsitze. Du solltest dich daher parallel auch unbedingt rechtzeitig mit der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg in Verbindung setzen. Die KVBW unterstützt dich im gesamten Niederlassungsprozess und steht dir mit Rat und Tat zur Seite. Unter Beratung von A – Z | KVBW (kvbawue.de) erhältst du weitere Informationen und Ansprechpartner.

Auf der folgenden Karte siehst du die aktuelle Bedarfsplanung. Gebiete mit einem höheren Versorgungsgrad sind dunkler als solche mit einem niedrigeren.

Was muss ich sonst noch wissen?

Noch Fragen offen?

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